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Demokratiegeschichte

Verband Hessischer Geschichtslehrerinnen und -lehrer VHGLL
Geschichte für heute lehren und lernen!

Demokratiegeschichte

Themenseite in Verbindung mit einem Bericht über unser
Fortbildungsseminar vom 14.-1
5.11.2019 auf der >>nächsten Seite .

 

Inhalt auf dieser Seite:

Grundsätzlicher Hinweis zur Demokratiegeschichte

Infos und Links zur Demokratiegeschichte (mit besonderem Bezug zu Hessen)

 

Ludwigsmonument4

Zur Entstehung des Monuments und dem historischen Hintergrund siehe auf unserer >>Berichtsseite vom Seminar sowie:
Ludwig I >>Wikipedia
Ludwigsmonument >>Wikipedia
Ludewig I. >>Darmstadt Stadtexikon

 

Ludwigsmonument2

“Unser Lui” - Das Ludwigsmonument in Darmstadt. Die Säule mit der Statue von Großherzog Ludewig I. wurde 1844 errichtet und sollte den Verfassungs- geber ehren.

Die Statue hält auf der einen Seite die Verfassungs- rolle in der Hand, die andere Hand greift an den unter dem Mantel verborgenen Säbel.

Ein Symbol nicht nur für die Zeit des Vormärz, sondern für das ganze deutsche 19. Jahrhundert.

Ludwigsmonument5

Das Ludwigsmonument in Darmstadt, 25.5.2017.

Foto und Ausschnitte © W. Geiger.

Alle Fotos und Ausschnitte vom Monument können in Originalgröße hier heruntergeladen werden (als zip-Paket). Weiterverwendung bitte nur mit Genehmigung und Angabe des © W. Geiger

Grundsätzlicher Hinweis zur Demokratiegeschichte

Demokratiegeschichte beginnt nicht erst 1789 und auch nicht nur im Rückgriff auf die athenische Demokratie. Unter anderem hat Lars Behrisch auf unserem >>Seminar im November 2019 darauf hingewiesen. Sie umfasst vielmehr auch die Entwicklung hin zur Demokratie über einen langen Zeitraum und unvollendete Ausprägungen der Demokratie über die verschiedenen Etappen ihrer Entfaltung hinweg. Bis zur Einführung des Frauenwahlrechts war die Hälfte der Bevölkerung von demokratischer Mitsprache ausgeschlossen, wie haben dies auf unserer >>Jahrestagung im Mai 2019 betont, über lange Epochen, z.B. in Engand, dem Mutterland des Parlamentarismus, gab es Formen des Zensuswahlrechts und anderer Beschränkungen der Beteiligung der Bevölkerung und die antike Demokratie kannte keine Menschenrechte, sondern sah die Sklaverei als natürlich an.

Das macht es auch für das erinnerungskulturelle Engagement wie im Projekt Orte der Demokratiegeschichte (siehe unten) schwierig, wenn sich z.B. herausstellt, dass so mancher früher Demokrat auch ein Antisemit oder virulente Frauenfeind war. Diese Ambivalenzen und Widersprüche müssen mit bedacht werden, wenn wir von Demokratiegeschichte sprechen.

 

Infos und Links: im Aufbau

Demokratiegeschichte umfassend:

Projekt Orte der Demokratiegeschichte, ein Netzwerk von Initiativen und Institutionen: >>hier.

Demokratiegeschichte zur Demokratieförderung ist das Ziel von Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.: >>hier.

Demokratiegeschichte ohne Frauen? Hedwig Richter in Aus Politik und Zeitgeschichte: >>hier. Vgl. dazu auch unsere Themenseite zur >>Frauenbewegung

Die Geschichte der Freiheit als eine Chronologie der Demokratie in 20 Stationen hat Die Zeit 2007 zusammengestellt. Zwischen 451 v. Chr. (Athen) und dem Jahr 1378, als sich erstmals die Appenzeller Landgemeinde versammelte, klafft eine große Lücke.. Einerseits werden dadurch die Impulse zur Partizipation in der mittelalterlichen Stadt weitgehend ausgeblendet, andererseits erfährt die Schweiz immerhin den ihr gebührenden Platz in der Geschichte der Demokratieentwicklung. >>hier

“Die Unbestimmtheit der Demokratie” - Ein Gespräch mit Pierre Rosanvallon, in: Zeitschrift für Politische Thoerie, 2016, >>online verfügbar. - Eine gute Möglichkeit zum Einstieg in die Analysen des französischen Demokratieforschers.

 

Bücher und Beiträge in Büchern sowie Zeitschriften:

Aktuell: GWU Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, Heft 5/6 2020: Schwerpunkt Parlamentarismusforschung, Inhaltsverzeichnis auf der Verlagsseite

    Im Einleitungsbeitrag gibt Dominik Geppert (Universität Potsdam) einen Überblick über die Parlamentarismusforschung und betont gleich zu Beginn die neue Aktualität des Themas: “Parlamentarismus udn repräsentative Demokratie sind in die Kritik geraten und werden zeitweise sogar offen n ‘Frage gesellt - nicht nur in Deutschland und Europa, sondern weltweit.” (S. 237). Er macht dabei deutlich, dass die parlamentarische Demokratie nicht nur aus ihrem institutionellen Gerüst besteht, sondern betont auch die ungeschriebenen Regeln der repräsentativen Demokratie, so der Titel seines Beitrags.
    Fast alle Beiträge drehen sich um das Verhältnis der Repräsentanten zu den Repräsentierten, also der Öffentlichkeit, wie von den Plenarsitzungen berichtet wird, oder wie auch die Öffentlichkeit im Zweifelsfall vom Parlamentsgebäude ferngehalten werden kann, wieTobias Kaiser in seinem Beitrag beschreibt (siehe dazu unsere Seite mit dem Bericht von der Fortbildung zur Demokratiegeschichte im November 2019).
    Einen besonderen Hinweis noch: Bettina Tüffers befasst sich mit Fernsehaufnahmen als historische Quelle, d.h. Aufzeichnungen von Plenarsitzungen, und geht dabei auf die vollständig videodokumentierte Phase der letzten Volkskamm er im Frühjahr 19190 ein, deren Aufzeichnungen im Portal des Bundestages online zur Verfügung stehen: Sitzungen der 10. Volkskammer der DDR. Die Sitzungsprotokolle sind ebenfalls verfügbar. (Leider gab es technische Probleme mit dem Abruf der Videos, 17.7.2020).

Thomas Hertfelder / Ulrich Lappenküper / Jürgen Lillteicher (Hrsg.): Erinnern an Demokratie in Deutschland. Demokratiegeschichte in Museen und Erinnerungsstätten der Bundesrepublik. Göttingen (V&R) 2016, >>Inhalt und Vorschau

Hans Vorländer: Demokratie. Geschichte - Formen - Theorien. München (C.H. Beck Wissen) 2003. - >>Vorschau

Paul Nolte: Was ist Demokratie? Geschichte und Gegenwart. München (C.H. Beck Wissen) 2012. >>Vorschau

Samuel Salzborn: Demokratie. Theorien, Formen, Entwicklungen. Baden-Baden (Nomos UTB) 2012. >>Vorscvhau

Paul Badura: Die parlamentarische Demokratie, in: Josef Isensee / Paul Kirchhof (Hrsg.): Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Bd. I: Grundlagen von Staat und Verfassung. Heidelberg (C.F. Müller) 1987, § 23, S. 953-986. Überblick über die Institutionen sowie ein historischer Rückblick: “III. Von der Ständeversammlung zur Volksvertretung”, S. 963-968, sowie analytische Teile zu Volkssouveränität, Repräsentativität usw. Der ganze Artikel ist >>online verfügbar.

Horst Pötzsch: Die deutsche Demokratie, Oplaen (Leske + Budrich) 1995. >>Vorschau. - Lexikonartig nach Begriffen und Stichworten strukturierte, didaktisch gut einsetzbare Präsentation der Demokratie und ihrer Geschichte, mit vielen, z.T. farbigen historischen Abbildungen. - Einen Auszug daraus gibt es bei der Bundesdzentrale für politische Bildung: >>hier

Vormärz:

Zu Georg Büchner verweisen wir auf unsere kleine Sonderthemenseite, die anlässlich seines 200. Geburtsages entstand: >>hier.

Das Geschichtslehrerforum bietet Infos und Links zur Epoche 1815-1848 inkl. der Revolution, darunter auch Seiten mit Quellen von und zu Börne und Heine sowie zur Heppenheimer Tagung 1847: >>hier.

Wird ergänzt...

 

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