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Veranstaltungen

Verband Hessischer Geschichtslehrerinnen und -lehrer VHGLL

Veranstaltungen des VHGLL

Rückblicke und Berichte über Veranstaltungen und Aktivitäten des Verbandes auf der Seite Berichte.

Hinweise auf Veranstaltungen anderer Träger auf der Seite Veranstaltungen 2

 

Ankündigung und Einladung
zum Fortbildungsseminar in Wiesbaden-Naurod
vom
14.11.2019, 09:30

bis 15.11.2019, ca. 16:00

Offen für alle Interessenten!

Demokratiegeschichte
Entstehung und Infragestellung der modernen Demokratie

In Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Zentrum der Bistümer des Landes Hessen,
Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod

Anmeldung im PZ
Suche: Fortbildung 2019 - Veranstaltungsnummer 190-46-03

Referenten:

Prof. Dr. Andreas Schulz, Institut für die Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien e.V., Berlin
»Dolmetscher des Volkes« ‒ das Ideal des »unabhängigen« Volksvertreters und die Praxis parlamentarischer Demokratie im 19. Jahrhundert

und PD Dr. Tobias Kaiser, Institut für die Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien e.V., Berlin
Von prügelnden Parlamentariern, demonstrierenden Massen und der Frage einer Parlamentspolizei. Die Krisen des Parlamentarismus im langen 19. Jahrhunderts und der Zwischenkriegszeit in einer kulturhistorischen und transnationalen Perspektive

Doz. Dr. Lars Behrisch, Forschungsinstitut für Geschichte und Kunstgeschichte, Universität Utrecht
Die zweifache Wurzel von Demokratie im frühneuzeitlichen Europa

Dr. Jörn Retterath, Institut für Zeitgeschichte, München
Wer oder was ist das Volk? Volks- und Gemeinschaftsvorstellungen in der Weimarer Republik

Kurt Meyer, Rotenburg, VHGLL, Stiftung Adam von Trott; Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.
Gegen Vergessen - Für Demokratie: Erfahrungen und Perspektiven

Dr. Wolfgang Geiger, Frankfurt, Vorsitzender VHGLL

Weitere Präzisierungen zu Inhalt und Ablauf der Veranstaltungen folgen demnächst...!


Vorherige Veranstaltung 2019:

Jahrestagung des Verbandes in Zusammenarbeit mit
dem Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel

Frauen machen Geschichte.
Politisches Engagement für Demokratie im 19. und 20. Jh.

Termin: Samstag, 11.05.2019, 10 Uhr bis 15 Uhr
Tagungsort: Archiv der deutschen Frauenbewegung
                              Gottschalkstraße 57, 34127 Kassel (Link)

 

Programm:

10:00

Dr. Wolfgang Geiger (VHGLL) / Silke Mehrwald (AddF)
Begrüßung und Eröffnung der Tagung

10:10

Vorstellung des Archivs durch Silke Mehrwald

10:50

Dr. Kerstin Wolff (AddF)/ Dr. Frauke Geyken (Universität Göttingen)
100 Jahre Frauenwahlrecht
mit anschließender Diskussion

11:30

Pause

11:40

Forts. 100 Jahre Frauenwahlrecht: Arbeit am Material

12:30-13:30

Mittagspause

 

Nachmittag:

13:30-14:50

Dr. Frauke Geyken
Widerstand von Frauen im Nationalsozialismus

 

Ende der Tagung

15:00 -
ca. 16:30

Anschließend:
Mitgliederversammlung des VHGLL

 

 

 

 

 

Erläuterungen zum Programm:

100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts in der Weimarer Republik werfen wir einen Blick zurück, wie es dazu kam und welche Rolle Frauen im Kampf für die Demokratie überhaupt spielten.

Dr. Kerstin Wolff / Dr. Frauke Geyken:

100 Jahre Frauenwahlrecht

Wahlberechtigt sind alle deutschen Männer und Frauen, die am Wahltag das 20. Lebensjahr vollendet haben. Mit diesen knappen Sätzen brachte der Rat der Volksbeauftragten am 12. November 1918, mitten in den Wirren der Revolution, eine große Wahlrechtsreform auf den Weg. Dies bedeutete jedoch keineswegs, dass den deutschen Frauen das Frauenstimmrecht quasi in den Schoss gefallen ist. Das hieße, einen jahrzehntelangen Kampf negieren, den sowohl Einzelfrauen als auch alle Flügel der Frauenbewegung bereits im 19. Jahrhundert begonnen hatten. Die Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland im November 1918 ist vielmehr als eine Etappe auf dem langen Weg der Demokratisierung zu verstehen, als Prozess, der ungefähr 100 Jahre vor der Einführung begann und auch nicht 1918/19 endete. Denn, wie wir heute wissen, ist nur durch die Möglichkeit, aktiv zu wählen und passiv gewählt zu werden, die Gleichberechtigung der Geschlechter nicht zu erreichen gewesen.

Dr. Frauke Geyken:

Widerstand von Frauen im Nationalsozialismus

Es soll um die komplexe Frage gehen: Was ist eigentlich Widerstand? Welche Formen konnte Widerstand annehmen? Ist das Verteilen kritischer Postkarten, das Drucken aufrührerischer Flugblätter ebenso als Widerstand zu werten wie das Attentat vom 20. Juli 1944? Wie genau sah der Widerstand von Frauen aus? Gab es, gibt es einen spezifisch weiblichen Widerstand? Wer war beteiligt?

Das  Thema Widerstand war nach 1945 ein sehr heikles. Die Widerstandskämpfer wurden nach 1945 von vielen Landsleuten als Verräter bezeichnet, doch im Laufe der Jahrzehnte wandelt sich der Umgang damit. Dieser Sachverhalt lohnt nähere Betrachtung, denn er sagt sehr viel über die Mentalitätsgeschichtsgeschichte der Bundesrepublik aus.

Heute stellt sich uns die Frage: Wie kann Widerstand gegen Benachteiligung - auch in einer Demokratie - erfolgen?

Bericht folgt noch auf unserer im Entstehen begriffene >>Themenseite!


Vorletzte Veranstaltung 2019 - Bericht mit Themenseite

Seminar in Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Zentrum der Bistümer des Landes Hessen

Plädoyer für Weimar
Die Weimarer Republik in der historischen Wahrnehmung und im Unterricht

Termin: Donnerstag, 14.02.2019, 9:30 Uhr bis Freitag, 15.02.2019, 16:00 Uhr
Tagungsort: Tagungs- und Gästehaus im Bischöflichen Priesterseminar Limburg,  Weilburger Straße 16, 65549 Limburg an der Lahn

 

Bericht mit >>Themenseite

 

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